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Roger's - Multi Media Blog


26. August 2017

LEGO® BOOST

Ab heute ist das neueste Programmierbares Roboticset LEGO® BOOST im Handel erhältlich. Damit meine LEGO® Roboterbausatz Sammlung komplett ist, musste ich mir selbstverständlich LEGO® BOOST zulegen. Fünf Modelle lassen sich vorerst damit bauen.

Die meisten werden sich wohl auf Vernie den Roboter stürzen.

Aber die Gitarre fand ich witzig – was hat das mit einem Roboter zu tun? Also sofort ausprobieren…

LEGO® BOOST enthält keinen P-Stein, der programmiert werden kann, wie bei LEGO® MINDSTORMS®. Bei LEGO® BOOST funktioniert alles über eine App auf dem Tablet.

Erste Überraschung: Alle 5 Bauanleitungen sind nur in der LEGO® BOOST App als interaktive Projekte enthalten. Kein Papier und auch keine PDFs zum Download. LEGO® sagt dazu, dass BOOST als Build-Code-Play Projekte gestaltet wurden, um intuitives programmieren zu erleben. Schritt-Für-Schritt mit kleinen Pausen, um die erworbenen Programmkenntnisse zu festigen.  Der Download der PDFs würde dieses didaktische Prinzip zerstören.

Zum Glück stellt uns „älteren Kindern“ Daniele Benedettelli in seinem Blog Danny’s LAB die 5 Bauanleitungen (und noch etwas mehr) als PDF zur Verfügung – Vielen Dank.

Zweite Überraschung: Man muss alle Teile der Bauanleitung zum einem Modell abarbeiten (Build-Code-Play), damit man vollen Zugriff auf alle Funktionen hat. Eine universale Programmieroberfläche gibt es nicht. Die nahe Verwandtschaft zum LEGO® WeDo-System lässt allerdings hoffen, dass auch BOOST sich per Bluetooth LE steuern lässt.

Dritte Überraschung: Der Move Hub und die zwei weiteren Bausteine können mehr als es zuerst aussieht. Der Move Hub besitzt neben den zwei Motoren mit Encodern und den in/out Ports, auch einen Bewegungssensor.

Der Distanzsensor kann 5 Farben erkennen und aus dem zusätzlichen Motor kann man ebenso die Encoder-Signale auslesen, wie bei den Move Hub Motoren.

Ein wirklich cooles Teil (sagt man das noch so?)

30. Dezember 2015

VertiGo

Nein, nicht der Film von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1958 mit James Stewart und Kim Novak ist hier gemeint, sondern das hier:

VertiGo ein Roboter

ETH Studenten haben mit den Disney Research Zürich zusammen im Focus-Projekt VertiGo einen Roboter entwickelt, der mit Hilfe von zwei verstellbare Rotoren einen solchen Druck erzeugt, um auf allen horizontalen und vertikalen Ebenen fahren zu können.

Eine spannende neue Möglichkeit, statt dem ewig neuen Multicopter-Mini-Kamera-Drohnen Gedöns oder dem Angriff der „Drohnenkrieger“.