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Roger's - Multi Media Blog


20. Juli 2016

Vollmond

Diese Woche habe ich zu meiner Olympus OM-D E-M10 das 75-300m Objektiv erhalten. Beim gestrigen Vollmond musste ich das Objektiv selbstverständlich testen.

Vollmond

Da ich kein Stativ zur Hand hatte, wurde das erste Bild, wie erwartet, nicht berauschend. Vor allem wenn man meine Aufnahme des Weihnachtsvollmond vergleicht. Allerdings bietet die Olympus E-M10 die Möglichkeit eine Belichtungsreihe aufzunehmen. Hier das Resultat bei dem die Blende und die Verschlusszeit variiert wurden.

Belichtungsreihe

Diese, auf den Ausschnitt Mond reduzierten, Bilder bildeten die Eingangsdaten für das Tool Fitswork. Mit Hilfe der Batch-Verarbeitung habe ich die fünf Bilder addiert und dabei dieses Resultat erhalten.

Vollmond als TIFF

Ein TIFF Bild mit 16Bit Farbkanälen. In diesem Bild steckt mehr Information, als man sieht. Diese sehr gute Anleitung zeigt, wie man mit Photoshop das Bild schärfen kann. Zusätzlich habe ich die Bilder noch entsättigt, quasi die Erdatmosphäre etwas gefiltert. Links das Resultat mit Photoshop, rechts mit Gimp.

Vollmond mit Photoshop bearbeitetVollmond mit Gimp bearbeitet

Übrigens, das Gimp Bild wurde mit der Entwicklungsversion 2.9.4 gemacht.  Die Korrektur „Tiefen/Lichter“, wie in PS, gibt es da nicht. Aber neu „Belichtung“. Das Resultat ist etwas flau, aber das wird mit der nächsten Version sicher besser. Die Störungen am Südpol des Mondes haben mit dem Flimmern der Erdatmosphäre und mit dem fehlenden Stativ zu tun.

Beim nächsten Vollmond leihe ich ein Stativ aus 🙂

26. Dezember 2015

Weihnachtsvollmond

Seit 38 Jahren gab es wieder einen Vollmond am 1. Weihnachtstag. In unseren Breitengraden erreicht der Vollmond mittags sein Maximum, nicht nachts. Der Titel des Beitrags stimmt eigentlich so nicht.

So hochauflösende, gestochen scharfe Fotos wie die NASA konnte ich mangels Ausrüstung nicht machen. Für „frei Hand“, ohne Stativ ist das Resultat aber nicht schlecht geworden.

Weihnachtsvollmond

Aufgenommen mit Canon PowerShot SX50 HS (Kameraeinstellungen siehe Details JPG)

29. Juli 2015

Lytro Illum

Seit Ostern bin ich Besitzer einer Lytro Illum. Es wird Zeit über die ersten Erfahrungen zu schreiben.

Lytro Illum

Das erste, das auffällt: Sehr viel Zubehör (Streulichtblende, ND-Filter, Mikrofasertuch für den Touchscreen, etc.) alles einzeln verpackt, aber kein Handbuch. Video-Tutorials sind angesagt und seit Anfang Juli gibt es ein PDF-Manual 2.0, das auch Manual nennen darf.

Die Lytro Illum ist eine plenoptische Kamera, auch Lichtfeldkamera genannt, und erfasst das 4-D-Lichtfeld eines Motivs. Damit kann man Aufnahmen mit einem Perspective Shift („anfokussieren“) machen. Aber einfach draufhalten und abdrücken, funktioniert mit dieser Kamera gar nicht. Das Motiv muss gut ausgewählt sein. Eines meiner ersten Bilder war das hier:

Betreten verboten

Das Bild stammt übrigens von einer Bushaltestelle.

Bushalt

Ja, das ist eine Bushaltestelle. Ein Künstlerkollektiv aus der ganzen Welt hat in Vorarlberg das Projekt BUS:STOP umgesetzt.

Ich gebe allerdings zu, das Bild war ein glücklicher Zufall. Es muss nämlich mehrere Ebenen aufweisen, welche die Kamera auch erkennt. Mit der Desktop Applikation lassen sich auch Animationen machen, wie die hier:

Statue

Nicht zuletzt lassen sich mit der Lytro Illum auch kleine Photo Parallaxe erstellen. Es erscheint der Eindruck, man könne hinter das Motiv schauen.

Stillleben

Etwas spezielles ist auch die Wi-Fi-Connection zu iOS-Geräten. Mit der iOS App kann man auf Reisen direkt die Bilder in einem angenehmen Format betrachten und bearbeiten, wenn auch nicht so intensiv, wie mit der Desktop Applikation. Nur auf dem eigenem Blog kann man das Anfokussieren nicht selbst umsetzen, dazu wird ein Gratis Account bei Lytro benötigt.

Blumen in Bern

Für kreative fotografische Gemüter oder professionelle Bildgestalter fürs Web ist die Lytro Illum als Zweitkamera einen Versuch wert und mehr als bloss ein Spielzeug. Eine „normale“ Kamera kann sie aber nicht ersetzen.

 

11. Juli 2014

Schönheit global

Die Journalistin Esther Honig hatte eine Idee: Sie sendete ein unbearbeitetes Portrait von sich an Photoshopper in aller Welt. Auftrag: «Mach mich schön».

EstherHonig

Sie benutzte dazu die Freelancer-Plattformen Fiverr.com. Aus über 25 Ländern erhielt sie Resultate, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Ich finde diese Aktion sehr gelungen. Übrigens erinnert mich das an die Dove Aktion für mehr Selbstwertgefühl🙂

28. Februar 2014

Bilder zum Leben erwecken

Fotos, die mit einer Bewegungsparallaxe animiert werden, sind immer öfters in Filmen und Dokumentationen zu sehen. Gerade bei historischen Dokumentationen sind sie ein ästhetisches Mittel, um Bewegung ins Bild zu bringen und dadurch den Film lebendiger wirken zu lassen.

Die entsprechenden Bilder voraus gesetzt, kann sich das Resultat sehen lassen. Dieses Video zeigt einen Ausschnitt aus der Dokumentation Motalko, einer der ersten ungarischen Tankstelle.

Diese Art von „Bilder zum Leben erwecken“ ist recht aufwendig. Allerdings gibt es im Netz dazu einige gute Anleitungen, z.B. hier oder hier oder ein Video Tutorial mit Blender.

 

26. April 2013

Clips aus SW10/FS13

Dieser Trailer zeigt eine Projektpräsentation von Bauten mit besonderen Fassaden. Es ist war mein erstes grösseres Videoschnitt Projekt. Man erkannt den Einfluss vom Musikvideo Eple von Röyksopp.

Für die Präsentation wurden verschiedene Fassadenfotos und CAD Pläne im Photoshop aufgearbeitet und in Final Cut Pro zu einem Video zusammen gefügt. Dabei wurde besondere Aufmerksamkeit den Bildübergängen geschenkt. So bieten sich Fassadenfenster und Türen als gute Möglichkeit zu Bild- und Szenenübergängen an. Auch die musikalische Untermalung wurde so gewählt, dass für jedes Projekt ein anderer Musikstil eingesetzt wurde. Zudem soll die Musik die Videoanimation im Ablauf unterstützen.

Schauen Sie sich auch die Clips aus einem der früheren Module an…

30. Oktober 2011

Tourist

Zum 10. Mal jähren sich die Terroranschläge vom 11. September 2001. In den Trümmern des World Trade Center wurde das folgende Bild gefunden. Es zeigt einen Touristen auf der Aussichtsplattform des WTC, kurz vor dem Anschlag am 11.9.2001.

tourist

Aber etwas ist faul! Woran lässt sich erkennen, dass das Bild eine Fälschung ist (es gibt mindestens 3 Argumente dafür, unter anderem fototechnische)? Kommentieren Sie Ihre Skepsis.

18. Oktober 2010

Clips aus SW05/HS10

Wer Wildtiere fotografieren will, kommt nicht um eine Anleitung herum. Uwe Skrzypczak zeigt wie’s geht. Hier sein Buchtrailer…

wildlife

Hier finden Sie weitere Infos, sowie eine Leseprobe. Uwe Skrzypczak engagiert sich sehr für den Serengeti Nationalpark, insbesondere weil für 2012 eine Autobahn durch den Park geplant ist.

Schauen Sie sich auch die Clips aus dem letzten Modul an…

7. November 2009

Clips aus der SW08/HS09

Pleix“ ist ein pariser Künstlerkollektiv, das sich aus Grafikern und Musikern der Electroszene zusammensetzt. Sie machen Clips und Werbung als Auftragsarbeiten, und parallel dazu realisieren sie ihre persönlichen künstlerischen Projekte. Hier ein Video für Bleip.

no

montaplan – In meiner MAS Arbeit werden vier Projekte der Firma montaplan gmbh anhand verschiedener Fassadenansichten und Bauplänen in einer Fotoanimation vorgestellt.

EnterpriseFront

6. November 2009

Grafikformate

Welchen Einfluss die Auflösung, Farbtiefe und Farbtabellen auf Qualität und Dateigrösse eines Bildes haben, können Sie hier ausprobieren.

grafik-formate

Quelle: swisseduc.ch