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Roger's Multi Media Blog -


29. Juli 2015

Lytro Illum

Seit Ostern bin ich Besitzer einer Lytro Illum. Es wird Zeit über die ersten Erfahrungen zu schreiben.

Anmerkung: Die Firma Lytro wurde letztes Jahr (2018) aufgelöst, deshalb sind die Links nicht mehr gültig – leider.

Lytro Illum

Das erste, das auffällt: Sehr viel Zubehör (Streulichtblende, ND-Filter, Mikrofasertuch für den Touchscreen, etc.) alles einzeln verpackt, aber kein Handbuch. Video-Tutorials sind angesagt und seit Anfang Juli gibt es ein PDF-Manual 2.0, das auch Manual nennen darf.

Die Lytro Illum ist eine plenoptische Kamera, auch Lichtfeldkamera genannt, und erfasst das 4-D-Lichtfeld eines Motivs. Damit kann man Aufnahmen mit einem Perspective Shift („anfokussieren“) machen. Aber einfach draufhalten und abdrücken, funktioniert mit dieser Kamera gar nicht. Das Motiv muss gut ausgewählt sein. Eines meiner ersten Bilder war das hier:

Betreten verboten

Das Bild stammt übrigens von einer Bushaltestelle.

Bushalt

Ja, das ist eine Bushaltestelle. Ein Künstlerkollektiv aus der ganzen Welt hat in Vorarlberg das Projekt BUS:STOP umgesetzt.

Ich gebe allerdings zu, das Bild war ein glücklicher Zufall. Es muss nämlich mehrere Ebenen aufweisen, welche die Kamera auch erkennt. Mit der Desktop Applikation lassen sich auch Animationen machen, wie die hier:

Statue

Nicht zuletzt lassen sich mit der Lytro Illum auch kleine Photo Parallaxe erstellen. Es erscheint der Eindruck, man könne hinter das Motiv schauen.

Stillleben

Etwas spezielles ist auch die Wi-Fi-Connection zu iOS-Geräten. Mit der iOS App kann man auf Reisen direkt die Bilder in einem angenehmen Format betrachten und bearbeiten, wenn auch nicht so intensiv, wie mit der Desktop Applikation. Nur auf dem eigenem Blog kann man das Anfokussieren nicht selbst umsetzen, dazu wird ein Gratis Account bei Lytro benötigt.

Blumen in Bern

Für kreative fotografische Gemüter oder professionelle Bildgestalter fürs Web ist die Lytro Illum als Zweitkamera einen Versuch wert und mehr als bloss ein Spielzeug. Eine „normale“ Kamera kann sie aber nicht ersetzen.

18. Mai 2015

Siggraph 2015

Es gibt wieder coole Dinge zu sehen an der Siggraph 2015

SIGGRAPH 2015

Auch letztes Jahr in Kanada war sie ein Knaller.

10. Oktober 2014

Rückbilck Siggraph 2014

Die diesjährige Messe fand nicht etwa (wie 2013) in Kalifornien, sondern in Kanada statt. Vom 10. bis 14. August trafen sich 14’000 Forscher, Computerspiele-Experten, Entwickler, Filmtechniker, Künstler und Studenten aus 75 Ländern in Vancouver, um die neuesten Trends zu begutachten.

siggraph_2014_dailies

Teil der dreitägigen Konferenz war auch das Computer Animation Festival, gesponsert von den Walt Disney Animation Studios.

sigggraph_2014_1

Übrigens, auch ein Projekt der Zürcher Hochschule der Künste, Birdly, war an der Siggraph zu sehen.

birdly

20. September 2014

Blend4web

Im März 2014 wurde eine neue Open Source Software veröffentlicht, die auf dem 3D Programm Blender aufsetzt. Es ist eine Entwicklungsumgebung für grafische Visualisierungen, Animationen und Games in Browsern. Dabei wird kein Plug-In benötigt, nur WebGL und HTML5 muss der Browser unterstützen. Es werden keine Programmierkenntnisse verlangt, nur den Blender Node Editor sollte man kennen. Hier gibt’s ein kleines Tutorial. Es gibt schon eine Reihe von Demo-Anwendungen, eine nennt sich „The Farm“:

The Farm  - Blend4web

Der Ladevorgang von „The Farm“ dauert ziemlich lange.

Ladevorgang Blend4web

Wenn alles geladen wurde, kann die 3D Umgebung bis in den letzten Winkel erkundet werden  und dies ohne Ruckeln oder Nachladen. Die virtuelle Welt sieht Klasse aus, obwohl sie in einem Browser läuft. Dagegen sehen Plattformen wie das ehemalige Cloud Party, oder auch einige Unity3D-Titel, ziemlich blass aus.

Achtung, nicht zu nahe an den Spannungsumrichter kommen. Es gibt einen elektrischen Schlag und die Musik setzt aus 🙂

Danger! High Voltage

Blend4web kann als Addon für den Blender oder als eigenständige Entwicklungsumgebung herunter geladen werden. Viel Spass beim Ausprobieren.

 

4. September 2014

Ars Electronica 2014

Die Ars Electronica startet heute in Linz. Seit 1979 findet dieses international bedeutendste Festival der digitalen Kunst statt. Dieses Jahr wird unter dem Motto „C … what it takes to change“ die Frage gestellt, welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen es braucht, damit sich gesellschaftliche Innovation und Erneuerung entfalten und wirksam werden können.

Während 1979 die elektronisch erzeugte Musik noch viel Raum einnahm, ist die Computer Animation im Laufe der Zeit ebenfalls ein immer grösseres Thema geworden. Das Animation Festival war dann auch die Folge dieser Entwicklung, zum Glück…

ARS_2014_animation

Insgesamt 140 Filme zum Prix Ars Electronica 2014 wurden eingereicht. Auf insgesamt zehn Programmschienen sieht man einen aktuellen Querschnitt durch die Werke von Filmschaffenden aus den unterschiedlichsten Bereichen – aus Kunst, Wissenschaft und Forschung ebenso wie aus dem industriellen Bereich.

The Birds

The Birds, von Zeitguised, aus dem Bereich Comedy ist ein Beispiel, das ich recht witzig finde. Vor allem der Sound gefällt mir.

 

4. Juli 2014

Virtueller Rundgang

Soeben sind die Diplomarbeiten wieder einmal zu Ende gegangen. Eine ganz spezielle Arbeit von Christian und Patrick stelle ich hier vor: „Virtueller Rundgang durch den Pavillon des Solar Decathlon“

Christian_Patrick

Die Bachelor Diplom Arbeit, befasst sich mit der Planung und Realisation des virtuellen Rundganges für den Pavillon des Solar Decathlon Projektes Your+. Um eine visuell hochwertige Präsentation zu garantieren wurde eine spezielle Technologie ausgewählt: UDK, ein spezielles Framework, zum Erstellen von virtuellen Welten, der Firma Epic Games.

VRSD_2014bda

Der Rundgang wurde so konzipiert, dass sich sämtliche Funktionen einfach via Touchscreen bedienen lassen. Der Benutzer wird während des Rundganges durch eine virtuelle Projektion des Solar Decathlon Pavillon geführt und hat die Möglichkeit Angaben zu seinem eigenen Energieverbrauch zu machen. Am Ende erhält er eine Auswertung sowie einen Vergleich mit dem Pavillon.

Auswertung

Selbstverständlich kann man es selber ausprobieren: Hier ist der aktuelle Build

 

22. Mai 2014

Siggraph 2014

Es gibt wieder coole Dinge zu sehen an der Siggraph 2014 und viel zu lernen…

SIGGRAPH 2014

Sie war ja auch letztes Jahr ein Knaller, wie jedes Jahr.

21. Dezember 2013

Clips aus SW14/HS13

So, das war’s.

Das Modul „Multi Media Technik“ gibt es in der Form nicht mehr. Aber einen hab ich noch…

Pedro Conti und Alan Camilo haben diesen Kurzfilm gemeinsam produziert. Beide arbeiten in der CGI Branche. Alan Camilo hat in einigen grossen Hollywood Produktionen mitgearbeitet.

Übrigens das Ende des Modul „Multi Media Technik“ muss nicht heissen, das hier nicht weiter gepostet wird, vielleicht etwas seltener…

 

5. Dezember 2013

Clips aus SW12/HS13

Das Open-Source-3D-Paket Blender 2.69 ist, ähnlich wie bei Linux-Distributionen, eine Version, die über einen längeren Zeitraum stabil bleiben soll und nur Bugfixes gepflegt werden sollen. Aber damit ist einiges möglich…

…zum Beispiel können zwei Himmels-Simulationen gewählt werden, um Sonnenaufgangsszenen und Sonnenuntergangsstimmungen rendern.

Apropos Licht, The Architecture Academy (momentan wegen Umbau geschlossen) hat einen Trailer ins Netz gestellt, der die Möglichkeiten der Render-Engine Cycles voll ausgereizt…

Mit gefällt in diesem Teaser speziell auch die Kamera Perspektive.

Schauen Sie sich auch die Clips aus einem der letzten Module an…

30. November 2013

Clips aus SW11/HS13

Kennen sie den?

Victor Navone wollte mit diesem Videoclip die Lippen-Synchronisierung ausprobieren. Der Clip entstand 1999 und da man damals Youtube noch nicht kannte, hat Victor Navone sein Video per E-Mail an Freunde geschickt. Durch die virale Verbreitung durch E-Mail, landete das Video beim Chef dieser Firma, die bekannt für ihre Animationsfilme ist…

Seit 1999 arbeitet nun Victor Navone für Pixar und hat an vielen bekannten Spiel- und Kurzfilmen mitgewirkt. Inzwischen ist er Animations Director.

Ein weiterer Cilp, der in CGI Kreisen Aufmerksamkeit auf sich  zog, ist der von Max Edwin Wahyudi

Der Clip zeichnet sich durch sehr realistische Darstellung von Gesichtern aus. Er entstand 2008 als Studienarbeit an der Vancouver Film School. Schon 2006 erregte Max Wahyudi Aufmerksamkeit, als er die koreanische Schauspielerin Song Hye Kyo in 3D Max rendert.

Schauen Sie sich auch die Clips aus einem der letzten Module an…